BIBLIOGRAPHIE ZUR SYMBOLIK, IKONOGRAPHIE UND MYTHOLOGIE
Internationales Referateorgan

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Preis (EUR)
Begründet von Manfred LURKER. Herausgegeben unter Mitarbeit zahlreicher Fachgelehrter von Hermann JUNG und Peter ESCHWEILER.
ISSN 0067-706x
1-40 Jahrgang 1/1968 - 41/2008.

978-3-87320-900-8

Je 26,--
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I Ergänzungsband 1: Beiträge zu Symbol, Symbolbegriff und Symbolforschung. Herausgegeben von Manfred LURKER. 1982. 244 Seiten.

978-3-87320-901-5

40,--
II Ergänzungsband 2: Mnemosyne. Festschrift für Manfred LURKER zum 60. Geburtstag, herausgegeben von Werner BIES und Hermann JUNG. 1988. 246 Seiten.

978-3-87320-902-2

60,--
III Ergänzungsband 3 in Vorbereitung!

In memoriam Eckhard UNGER. Beiträge zur Geschichte, Kultur und Religion des Alten Orients. Herausgegeben von Manfred LURKER. 1971. 270 Seiten, 35 Abbildungen und Faksimiles.

978-3-87320-802-5

68,--

Allgegenwart und Vielfalt von Symbolzeugnissen, Universalität sowie Trans- und Interdisziplinarität der Symbolforschung: Will eine Bibliographie diesen Ansprüchen, besser: Postulaten, gerecht werden, so hat sie das symbolkundlich relevante Schrifttum zahlreicher Wissenschaften, nahezu aller Geistes- und Kulturwissenschaften zu erfassen. Besondere Erwähnung verdienen hierbei folgende - traditionsreiche und eher rezente - Wissenschaften, Disziplinen oder Fachgebiete wie Vor- und Frühgeschichte (auch im Hinblick auf die - vermeintliche? - Antithese von Mythos und Logos), Archäologie, Ägyptologie, Klassische Philologie, Orientalistik, Philosophie, Ideen- und Mentalitätsgeschichte, Geschichte der Mystik, Theologie, Liturgik, Vergleichende Religionswissenschaft, Ethnologie, Volkskunde, Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Rechtsgeschichte, Psychologie, Psychiatrie, Medienwissenschaft und Kommunikationstheorie (Stichwort Symbolpublizistik), Buchwissenschaft (Stichwort Buchillustration) und Heraldik. Auch die Naturwissenschaften, die der mit der Materie nicht Vertraute hier nicht unbedingt erwarten würde, verdienen entsprechende Berücksichtigung. Erwähnt seien hier insbesondere die Geschichte der Medizin und der Pharmazie (Beispiel: Apothekennamen). Bei alledem kommt einigen Autoren (William Blake, Dante), Künstlern (Caspar David Friedrich) und Wissenschaftlern (Erwin Panofsky, Aby M. Warburg) eine geradezu 'kanonische' Bedeutung zu.
Aus: Werner Bies: 25 Jahre Bibliographie zur Symbolik, Ikonographie und Mythologie: Rückblick und Werkstattbericht. (Werner Bies war von 1982-1996 Mitherausgeber der BSIM.)

Manfred Lurker (1928-1990), war von 1968 bis 1981 Herausgeber der Bibliographie zur Symbolik, Ikonographie und Mythologie, 1970 gründete er die Gesellschaft für wissenschaftliche Symbolforschung in Köln. Er zählt zu den renommiertesten Symbolforschern des 20. Jahrhunderts und war Autor sowie Herausgeber zahlreicher Standardwerke zum Thema, so u.a. »Symbol, Mythos und Legende in der Kunst«, »Der Baum in Glauben und Kunst« (Studien zur deutschen Kunstgeschichte), »Wörterbuch der Symbolik« und »Lexikon der Götter und Dämonen«.


   Band Verzeichnis der Pilotaufsätze der Bibliographie zur Symbolik

  1/1968 Manfred Lurker: Einführung in die Bibliographie zur Symbolik, Ikonographie und Mythologie.
  2/1969 --
  3/1970 Franz Vonessen: Der Symbolbegriff im griechischen Denken.
  4/1971 Matthias Vereno: Östliche Metaphysik und die Erneuerung des Symboldenkens im Abendland. Betrachtungen über einige »unmoderne« Denker unseres Jahrhunderts.
  5/1972 Ekkart Sauser: Die Bedeutung des Symbolbegriffes für die christliche Ikonographie.
  6/1973 Ferdinand Herrmann: Der Symbolbegriff in der Ethnologie.
  7/1974 August Closs: Der Symbolbegriff in der Literaturwissenschaft.
  8/1975 Dietrich Seckel: Die Rolle des Symbols in der buddistischen Kunst.
  9/1976 Peter Fingesten: Die Bedeutung des Symbolbegriffes in der modernen Kunst.
10/1977 Theophora Schneider: Wesen und Bedeuung des Symbols in der Patristik.
11/1978 Manfred Lurker: Zur symbolwissenschaftlichen Terminologie in den anthropologischen Disziplinen.
12/1979 Mokusen Miyuki: Symbolism in Depth Psychology.
13/1980 Hermann Jung: Der Symbolbegriff in der Musikwissenschaft.
14/1981 Bibliographie Manfred Lurker.
15/1982 Salvador Aldana Fernández: Aspekte der Symbolforschung und Ikonologie in Spanien.
16/1983 Astrid Swift: Amerika als Symbol in der amerikanischen Literatur.
17/1984 Werner Bies: Symbolauffassungen und Symbole in der Literatur der englischen Romantik: Probleme und Paradigmen.
18/1985 Manfred Lurker: Zur Symbolsprache des Mythos.
19/1986 Christoph Jamme: Aufklärung via Mythologie. Zum Zusammenhang von Naturbeherrschung und Naturfrömmigkeit um 1800.
20/1987 Joachim Gaus: Das Bild als Erforschung von Nicht-Gestalthaftem.
21/1988 Hermann Jung: Macht und Musik. Präludien zu einem europäischen Phänomen.
22/1989 Günther Dietz: Der Mythos von Odysseus in der Unterwelt. Zu den Jenseitsvorstellungen in den Epen Homers.
23/1990 Christoph Jamme: Der Mythos bei G.W.F. Hegel und in Schellings Spätphilosophie.
24/1991 Dieter Wuttkle: Aby Warburgs Kulturwissenschaft.
25/1992 Adam Zweig: Seele und Symbol.
26/1993 Traugott Jäger: Zur vergessenen Bildersprache christlicher Kunst: Die Bildreliefs an den Säulen der Kirche auf dem Michaelsberg. Ein Deutungsversuch.
27/1994 Michael Alperowitz: Das Wirken der Gtter im bukolischen Roman »Daphnis und Chloe« von Longos uns seine Darstellung in den Lithographien Marc Chagalls.
28/1995 Peter Eschweiler: Der Skarabäus - Genese und Tradition eines altägyptischen Regenerationssymbols.
29/1996 Christoph Jamme: Geschichten und Geschichte. Mythos in mythenloser Gesellschaft.
30/1997 Günther Dietz: Europa und der Stier - ein antiker Mythos für Europa?
31/1998 Walter Schneider: Das mittelalterliche Hospital - Seine Zeichen und Symbole.
32/1999 Peter Tschugnall: Mythos, Religion und Kunst. Hinweise auf ein genuines Verhältnis.
33/2000 Oliver Münsch: Omina in mensura et numero et pondere disposuisti (Sap. 11,20). Zahlen und Proportionen als Ausdruck mittelalterlicher Ordungsvorstellungen.
34/2001 Bernhard Braun: Vom Anagogischen in der Kunst. Die Ikone als ideales Paradigma für eine Konstante der Kunstphilosophie?
35/2002 Christoph Jamme: Mythos und Wahrheit.
36/2003 Maria Kostakeva: Metapher - Denkart, Weltanschauung oder Methode?
37/2004 Hermann Jung: »Du hast alles geordnet nach Maß, Zahl und Gewicht«. Johann Sebastian Bach und die Symbolik der Zahlen.
38/2005 Christoph Jamme: »Doppelbotschaft vom wirklichen Liebenkönnen und vom Sterbenmüssen« Gadamer und Rilke.
39/2006 Gerhard vom Hofe: Die Schöpfungsgeschichte als Hieroglyphe. Zu Johann Gottfried Herders Deutung der biblischen Genesis.
40/2007 Verena Wagner: Die vestimentäre Selbstdarstellung des Herrn Peter Paul Rubens
41/2008 Maria Kostakeva: Am Anfang war die Gestik. Zum »Musiktheater« Adriana Hölszkys.
42/2009 Gerhard vom Hofe: Die romantisch-religiöse Symbolsprache des Novalis in seinen Hymnen an die Nacht.