Neue Titel im Koernerverlag:

ISBN Preis (EUR)
  RÉPERTOIRE BIBLIOGRAPHIQUE
des livres imprimés en France au XVIIe siècle XXIX:

Lyon, 7e partie: Rivière - Zetzner. Avec tables pour parties I-VII.
Par Marie-Anne MERLAND, avec la collaboration de Guy PARGUEZ.
400 pages. 2010.
Répertoire bibliographique XVIIe siècle XXIX
Bibliotheca bibliographica Aureliana 126

978-3-87620-726-4 98,--
  Sybille von GÜLTLINGEN: Bibliographie des Livres imprimés à Lyon
au seizième siècle.
Tome XII: Benoît Rigaud. 244 pages. 2009.
Bibliotheca bibliographica Aureliana 225
Lyon au seizième siècle

Le douxième tome de la «Bibliographie des livres imprimés à Lyon au seixième siècle» est consacré uniquement à Benoît Rigaud et ses héritiers jusqu'à l'année 1600. C'est l'un des plus importants imprimeurs de son temps. Il exerce son métier pendant presqu'un demi siècle, durant la période troublée des guerres de religion.
Rigaud est le premier imprimeur de grande importance à imprimer essentiellement en langue française. Avec plus de 1.500 impressions il nous a laissé donc une des plus vastes productions du 16e siècle.
Ayant été pendant quelque temps imprimeur du gouvernement du Lyonnais, il a produit un grand nombre d'arrêts, d'édits, d'ordonnances etc., pour la plupart de petits fascicules de 4 à 12 pages peu soigneusement imprimés. Beaucoup de ces impressions, aujourd'huit pour la pluspart conservées dans des recueils factices souvent mal catalogués, sont décrites ici pour la première fois. Cette bibliographie offre ainsi une vision nouvelle sur cette époque pleine de troubles à Lyon et en France en géneral; elle est donc d'un grand intérêt pour les chercheurs et historiens.
A la différences des autres imprimeurs/libraires du siècle ayant imprimé un grand nombre d'oeuvres - comme Sébastien Gryphius et Pierre Rouillé - Rigaud ne s'intéresse ni à la littérature classique de l'antiquité latine et grecque ni aux humanistes contemporaines. Il publie des oeuvres populaires (comme Amadis de Gaule et Guérilon d'Angleterre), poétiques, historiques, judiciaires, médicales, des sciences naturelles (par exemple «La description philosophale de la nature et condition des animaux» ou «Propriété et nature des oyseaux» avec de jolies gravures), des chansons, des almanachs et prophéties.
Bien que Rigaud se soit séparé de son associé Jean Saugrain en raison de divergences confessionelles (Saugrain se convertit au protestantisme) on ne trouve dans son oeuvre aucun livre traitant des problèmes religieux. Mais c'est dans ses publications officielles comme les décrets, ordonnances etc. que se reflètent les troubles religieux de l'époque.
Plusieurs imprimeurs - «généralement plus soucieux du bénéfice que de l'élégance», comme Baudrier l'exprime - travaillaient pour Rigaud, entre autres, au début, Jacques Faure, Jean Fradin, Hugues Barbou, Antoine et Ambroise Du Rosne, puis dans les années soixante-dix François Durelle, Pierre Roussin et Jean d'Ogerolles, et enfin Pierre Roland, Jacques Roussin, Claude Morillon et surtout Pierre Chastain.

978-3-87620-725-7 104,--
  BIBLIOGRAPHIE ZUR SYMBOLIK,
IKONOGRAPHIE UND MYTHOLOGIE.
Internationales Referateorgan.
Begründet von Manfred LURKER.
Herausgegeben unter Mitarbeit zahlreicher Fachgelehrter von Hermann JUNG und Peter ESCHWEILER. Jahrgang 39/2006. 2009.
Bibliographie zur Symbolik

ISSN 0067-706X 26,--
  Gedeon BORSA: Catalogus librorum sedecimo saeculo impressorum qui in Bibliotheca Nationali Austriae asservantur. Katalog der Drucke des 16. Jahrhunderts in der Österreichischen Nationalbibliothek. WIEN NB 16. Unter Mitarbeit von Johanna Thiel.
Band IV. Deutsches Sprachgebiet D - E.
382 Seiten, zahlreiche Abbildungen.2009.
Bibliotheca bibliographica Aureliana 224

Gedeon Borsa, durch zahlreiche Publikationen ausgewiesener Kenner der Druck- und Buchgeschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit, hat es im Ruhestand noch auf sich genommen, einen Kurztitelkatalog aller Druckausgaben des 16. Jahrhunderts im damaligen deutschen Sprachraum zu publizieren, die heute in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien vorhanden sind. Dabei handelt es sich immerhin um 24.000 Werke, die zu verzeichnen sind.
Dieser Katalog verzeichnet in möglichst komprimierter Form die Druckwerke des 16. Jahrhunderts, die im damaligen deutschen Sprachraum hergestellt wurden und heute in der Österreichischen Nationalbibliothek aufbewahrt werden. Er folgt dem Alphabet des VD 16, das aber gut 10% der in Wien befindlichen Drucke entweder überhaupt nicht kennt oder keinen Standort nachweisen kann. Die Titelaufnahmen beschränken sich auf Autor beziehungsweise Ordnungswort, Titeltext (buchstabengetreu, Abbreviaturen etc. aufgelöst, Interpunktion sowie Groß- und Kleinschreibung modernisiert, Text gekürzt), Impressum (Angabe des Druckortes, Erscheinungsjahres und Druckers), Format, Umfang, VD 16-Nummer und Bibliothekssignatur der ÖNB Wien.
Für die im VD 16 nicht enthaltenen Werke werden die Titelblätter (gegebenenfalls auch die Kolophone) reproduziert. Gleiches geschieht auch, wenn Ausgaben zwar schon im VD 16 verzeichnet sind, aber dort keine Exemplarnachweise genannt werden können.

978-3-87620-724-0 140,--
  Elena Laura CALOGERO: Ideas and Images of Music in English and Continental Emblem Books, 1550-1700.
xii, 272 pages, 63 illustrations. 2009.
Saecvla spiritalia 39

Some concepts deriving from ancient and medieval writings on music – considered in its philosophical, theoretical and practical aspects – as well as descriptions of contemporary musical practice, began to find a place in English literature in didactic and allegorical poems of the fifteenth and early sixteenth centuries, where music was seen as a liberal art. These works stressed the educative role of music and its influence on human feelings, and some of what became frequent motifs in the literature of the following period now began to take shape. The Renaissance rediscovery and reinterpretation of a number of ancient ideas and notions about music was furthered by a direct contact with the classical works. From the latter musical theorists of the period took the hint for their speculations on the relationship between music and poetry, on the ethical value of music and on its power of influencing human passions, trying each time to adapt these ideas to the needs of contemporary musical practice that had further evolved since the Middle Ages.

978-3-87620-439-3 64,--
  INKUNABELKATALOG DER ZENTRALBIBLIOTHEK ZÜRICH
Herausgegeben von Christian Scheidegger
unter Mitarbeit von Belinda Tammaro.
Band II: K-Z, Register, Farbtafeln.
iv, 368 Seiten, 42 Abbildungen, 32 Farbtafeln. 2009.
Bibliotheca bibliographica Aureliana 223

Zum Gesamtwerk Inkunabelkatalog der ZB Zürich

Die Zentralbibliothek Zürich vereinigte 1914 als Stiftung verschiedene stadtzürchische Bibliotheken, aus deren Bestand die hier verzeichneten Inkunabeln stammen. Seit 1917, in dem die Zentralbibliothek in Ihr neues gebäude zog, sind nur 21 Inkunabeln zu dem Bestand der Vorgängerbibliotheken gekommen. Dieser Katalog verzeichnet 1420 bibliographische Einheiten, davon 20 Postinkunabeln. Die Differenz zu den 1562 Wiegendrucken der Zentralbibliothek Zürich ergibt sich aus Mehrfachexemplaren, die im Katalog verzeichnet sind.

Der alphabetische Katalog ist nach Verfassernamen und anonymen Sachtiteln geordnet. Bei den Autoren ist meistens die lateinische Schreibweise bevorzugt worden, während anonyme Werke unter dem ersten Substantiv zu finden sind. Innerhalb eines Autors oder anonymen Werks herrscht ebenfalls eine alphabetische Ordnung, wobei pseudepigraphische Werke den echten Schriften nachfolgen. Sonderregelungen bei den Bibeln und Justinians Gesetzeswerk (Corpus Iuris Civilis) sind im Katalogteil kurz erläutert. Mitverfasser, Herausgeber und weitere an einem Werk beteiligte Personen sind im Hauptteil des Katalogs nicht aufgeführt, sondern über ein Register erschlossen.
Gezählt sind im Katalog nicht die Exemplare, sondern die Ausgaben. Postinkunabeln und Fragmente sind eingeklammert. Nach den Angaben zur Edition folgt die Exemplarbeschreibung. Vollständigkeit, Druckvarianten, Buchschmuck, Annotationen, Preisangaben, Provenienzen und Einbände sind dabei in unterschiedlichem Mass berücksichtigt worden. Während Buchschmuck und Verzierung der Einbände gewöhnlich nur knapp beschrieben und die Werkstätten nur bei einer Minderheit bestimmt sind, werden handschriftliche Besitzvermerke wörtlich zitiert und die Eigentümer wenn möglich identifiziert (vgl. Provenienzenregister). Da über den Buchbesitz nicht nur die Exemplare, sondern auch externe Quellen wie das „Donationenbuch“ der Stadtbibliothek Auskunft geben, sind solche bei der Katalogisierung konsultiert worden.
Verschiedene Einbandstempel liessen sich mit den digitalisierten Durchreibungen in der Einbanddatenbank (EBDB) identifizieren, während für zürcherische Buchbinderarbeiten die Studien von Judith Steinmann von grossem Nutzen waren. Die Werkstätten sind über ein Register erschlossen. Bei Sammelbänden ist der Inhalt nur unter dem ersten Eintrag angegeben; von nachfolgenden Nummern wird auf diesen verwiesen.
Ausser den Registern zu Nebenautoren, Druckern, Buchbindern und Vorbesitzern erschliessen verschiedene Konkordanzen (Signaturen und Nummern von Hain, GW und BSB-Ink) den Katalog.

978-3-87620-723-3 160,--
  Bodo GOTZKOWSKY: Die Buchholzschnitte Hans Brosamers in den Werken Martin Luthers und anderen religiösen Drucken des 16. Jahrhunderts – Ein bibliographisches Verzeichnis ihrer Verwendungen.
496 Seiten, 687 Abbildungen. 2009.
Studien zur deutschen Kunstgeschichte 361

In dem zweiten Band über die Buchholzschnitte Hans Brosamers werden die religiösen Holzschnitte Brosamers behandelt. Der Band zeigt alle Holzschnitte aus diesem Bereich und nennt ihre Wiederverwendungen. Dabei geht es nicht nur um Bibelillustrationen, auch Druckermarken, Zierleisten, Titeleinfassungen und Titelholzschnitte werden erfasst und den einzelnen Druckorten und Verlegern zugeordnet. Erschlossen wird der Band durch umfangreiche Autoren-, Titel- und Druckerregister.
Ein weiterer Band wird auf die naturwissenschaftlichen und humanistischen Buchholzschnitte Brosamers eingehen.

Studien zur deutschen Kunstgeschichte

978-3-87620-363-1 98,--

Berliner Liedflugschriften. Die Liedflugschriften der Staatsbibliothek
zu Berlin. Katalog der bis 1650 erschienenen Drucke. Bearbeitet von Eberhard NEHLSEN.
Band III: Register. 324 Seiten. 2009.
Bibliotheca bibliographica Aureliana 217

Zum Gesamtwerk Berliner Liedflugschriften

Der Registerband schliesst den Katalog der Berliner Liedflugschriften ab. Er enthält ein Register der Liedanfänge, sowie Register der Tonangaben, Titel der Drucke, Verfasser, Druckorte, Drucker und Verleger, sowie Personen und Stichwörter. Zuletzt findet sich hier das Verzeichnis der abgekürzt zitierten Literatur.

»Dem Bearbeiter ist für akribische Recherchen insbesondere zu den Drucken zu danken, bei denen Hinweise auf den Druckort, den Drucker oder auf das Erscheinungsjahr fehlen. Schätzenswert sind die Nachweise weiterer Exemplare in anderen Bibliotheken und von Editionen. Der auch in seiner Aufmachung qualitätvolle, mit zahlreichen Titelabb. versehene Katalog stellt der Liedforschung eine einmalige Fundgrube zur Verfügung.«
Johannes Janota in Germanistik Band 49 (2008) Heft 1-2, Seite 14f.

»Die Berliner Sammlung ist nicht nur die größte ihrer Art, sondern wohl auch die bedeutendste: etwa 80% der Drucke sind Einzelstücke. Solcherart reicht die Bedeutung des Kataloges über die eines bloßen Verzeichnisses hinaus und kommt schon eher einer Dokumentation populärer Musikformen der frühen Neuzeit nahe. Nehlsen legt damit aber nicht nur der Musikwissenschaft, sondern auch der Literatur- und Religionswissenschaft ein hoch potentes Werkzeug zur Erforschung einer bisher weitgehend vernachlässigten literarisch-musikalischen Form in die Hände.«
Michael Staudinger in den Mitteilungen der VÖB 61 (2008) Nr. 3

Bibliotheca bibliographica Aureliana

978-3-87320-717-2

120,--

BIBLIOGRAPHIE ZUR SYMBOLIK,
IKONOGRAPHIE UND MYTHOLOGIE.
Internationales Referateorgan. Begründet von Manfred LURKER.

Herausgegeben unter Mitarbeit zahlreicher Fachgelehrter von Hermann JUNG und Peter ESCHWEILER. Jahrgang 38/2005. 2009.
Bibliographie zur Symbolik

ISSN 0067-706x

26,--